n° 34

Wahn und Wirklichkeit

Atelierausstellungen bieten schon von jeher eine willkommene Gelegenheit, den lebendigen Kontakt zu Kunst und Künstler zu fördern.

Als wir die Ateliertage Berg / Icking 1987 mit 14 Künstlern zwischen Isar und Starnberger See als Experiment starteten, war die Idee in unserem Land noch ziemlich neu: Eine ganze Reihe von Kunstschaffenden aus einer Region öffnen gleichzeitig ihre Ateliertüren, um Interessierten auf einer Kultur-Runde einen Blick auf die Vielfalt künstlerischer Ausdrucksmöglichkeiten zu bieten. Die Wege zwischen den Stationen sorgen dabei für den notwendigen Abstand zu den unterschiedlichen Eindrücken.

Von Anfang an erfreuten sich unsere Ateliertage regen Zuspruchs und viele Besucher konnten durch ihr Wiederkommen über die Jahre den künstlerischen Werdegang der Teilnehmer beobachten. Der Blick hinter die Kulissen zeigt außerdem, wie wichtig neben experimenteller Arbeit Lernprozesse und Kontinuität für die künstlerische Entwicklung sind.

Über einen so langen Zeitraum für die unterschiedlichsten Künstler-Persönlichkeiten und ihre Arbeit ohne zwanghafte Vereinsstrukturen eine gemeinsame funktionsfähige Basis zu schaffen und durch quasi ehrenamtliche Mitarbeit zu finanzieren ist nicht immer leicht. Wir wollen das Prinzip der Offenheit erhalten, ohne die Gemeinschaft zu einer Größe wachsen zu lassen, die letztendlich zum Zerfall führen würde. Wichtige Entscheidungen werden bis zur demokratischen Abstimmung heftig und lustvoll diskutiert.

Um das Interesse unserer Besucher jedes Jahr aufs Neue zu gewinnen haben wir seit 1999 das jährlich wechselnde Thema eingeführt, eine Zeitlang begleitet von einer Reihe gemeinsam gestalteter Editionen und darüber hinaus etliche erfolgreiche Ausstellungen und Aktionen durchgeführt. So gelingt es, den Ateliertags-Alltag spannend zu halten. Wir freuen uns über unseren Erfolg, auch zeigt uns die Tatsache, dass inzwischen überall unzählige ähnliche Aktionen entstanden sind, wie wichtig und populär Ateliertage als Brücke zu Kunst und Künstler geworden sind.

Sechs Mitglieder der Gruppe waren von Anfang an dabei, andere kamen bald dazu und wuchsen über die Jahre zu einem Freundeskreis zusammen, der weit über eine Zweckgemeinschaft hinausreicht, wobei auch die Mitarbeit unserer Gastkünstler eine große Bereicherung ist.

Petra Jakob

Die teilnehmenden Künstler*innen der Ateliertage N°34

Den Lageplan, wo sich alle Ateliers befinden, finden Sie HIER.  

Weiter gibt es folgende Sonderthemen und Gäste in diesem Jahr: 

Sophie Hößle, Tag für Tag, 2018
Sophia Hößle

Sophia Hößle †

Gedächtnisausstellung

Im Atelier von Gabriel Baumüller
Am Schatzlfeld 3
82057 Icking

http://sophiahoessle.de

renate rahm

Zu Gast bei Lucie Plaschka in Aufkirchen:

Renate Rahm

Architektin und Malerin aus
82069 Hohenschäftlarn
Scherengarten 4

Neben dem eigenen Architekturbüro seit 1981 verschiedene Einzelausstellungen
und Ausstellungsbeteiligungen ( Auswahl ):

Münchner Rückversicherung ,
Architekturgalerie Gierer , München
Galerie Klaus Lea, München
Landesbank Galerie, München
Kunstverein Gauting
Heindl,Kunst in Schäftlarn
Haus der Kunst München, grosse Kunstausstellung.

„Diesmal Blumen statt Häuser“

Ein kurzer schöner eitler Wahn

Zu Gast bei Gabriel Baumüller in Icking:

Isabelle Roth

1969 geboren und aufgewachsen in Zürich

  • 1986-1988 Tanzausbildung Colombo Dance Factory, Zürich
  • 1989 Probezeit an der Scuola Teatro Dimitri, Tessin
  • 1995-2000 Studium an der Akademie der bildenden Künste, München
  • Lebt und arbeitet im Gewerbegebiet Gelting

www.isabelleroth.de

Isabelle Roth
Isabelle Roth
Elisabeth Biron von Curland

zu Gast bei den 34. Ateliertagen

Elisabeth Biron von Curland

  • 1941 geboren in Rom, aufgewachsen in Italien und Brasilien.
  • 1962-1966 Ausbildung als Gemälderestauratorin  an den Bayerischen Straatsgemäldesammlungen in München.  Freiberufliche Restauratorin
  • seit 1981 freischaffende Malerin und Portraitistin in Ammerland 

Atelier Biron
Straßfeld
82057 Dorfen
Tel. 08171 9995687
elisabeth@biron-von-curland.de

www.elisabeth-biron-von-curland.de

Christiana Biron

  • 1977 Geboren in München
  • 1997 Schülerin von Klaus Frank, Bildender Künstler, München
  • 2002 Staatlich anerkannter Fachhochschulabschluss in Kommunikationsdesign, Institut für Grafik und Design, Hamburg
  • Lebt und arbeitet in Ammerland am Starnberger See.

Einzelausstellungen

  • 2018 Collagen, Seeresidenz, Seeshaupt
  • 2016 Collagen, Festung Rosenberg, Kronach
  • 2012 Collagen, Galerija Boris Smoje, Sarajevo
  • Collagen, Prozessgalerie, Berlin
  • 2011 Collagen, Charlama Depot, Sarajevo
  • 2010 Performance „Collanization“, Galerie 10m2, Sarajevo
  • Installation „spiritual shopping“, Subdokumenta Sarajevo
  • 2009 Collagen, Winterfestival 2009, Sarajevo
  • 2008 Installation „Stille Rebellion, geheime Revolution“, Winterfestival 2008, Sarajevo
  • 2007 Performance „ako znas praviti pitu, mozes si udati!“, Kino Bosna, Sarajevo
    Collagen, British Council, Sarajevo
  • 2006 Installationen, Privathaus des dt. Kulturattaches Niels von Redecker, Sarajevo
    Installation „Waschtag in Sarajevo“ , SOBA, Sarajevo
    Collagen und Videoarbeiten, Galerie Circus, SKC, Belgrad
  • 2005 Kurzfilme, 10m2 Galerie, Sarajevo
    Kurzfilme, Goethe Institut, Sarajevo
    Buchpräsentation „Naive Graphic Design“ und Collagen, Galerie Kocka, Belgrad
    Präsentation meiner Diplomarbeit „Homage to the ABC“, Automaten Bar, Berlin

Straßfeld
82057 Dorfen

www.tiana-alexis.de

Christina Biron
Sabine Kirchhoff

Zu Gast bei den 34. Ateliertagen Berg Icking: 

Sabine Kirchhoff

Neufahrner Weg 10
82057 Irschenhausen
Tel. 0176 – 54271097

www.sabine-kirchhoff.com

Elisabeth Güllich, photo Andreas Huber

Weitere Gäste der 34. Ateliertage, die ins eigene Studio einladen:

Elisabeth Güllich

geb.1975 in Fürstenfeldbruck

  • Praktikum beim Künstler Hubert Distler, Grafrath
  • Studium an der Akademie der bildenden Künste München
  • Malerei bei Prof. Friedhelm Klein
  • seit 2003 Kunsterziehung am Gymnasium, seit 2014 in Starnberg

Ausstellungen:

  • 1999 U-Bahn-Galerie München
  • 2000 Orangerie im englischen Garten München
  • 2001 Gruppenausstellung in der Galerie Lintel & Nusser München
  • 2007 Rathaus Gemeinde Berg
  • 2019 Jahresausstellung Kulturverein Berg im Marstall
Elisabeth Güllich, Wellengeflecht

Fritz Güllich

geb.1973 in München

  • Praktikum bei dem Farbgestalter Erich Wiesner, Berlin
  • Studium an der UdK, Hochschule der bildenden Künste Berlin
  • Bildhauerei bei Prof. Karl-Heinz Biederbick
  • seit 2003 Kunsterziehung am Gymnasium, seit 2007 in Starnberg

Ausstellungen:

  • 1998 Bühnenbild und Plakat für „El paseo del Buster Keaton“
  • 1999 Milchhof Berlin „Alois & Paula -ein Spurensuche“
  • 2000 Praxis Gertrud von Sauken, München
  • 2002 Theron Consulting, München
  • 2007 Rathaus Gemeinde Berg
  • 2018 Jahresausstellung Kulturverien Berg im Marstall
  • 2019 Jahresausstellung Kulturverein Berg im Marstall
Fritz Güllich, Tauchgang

Elisabeth und Fritz Güllich finden Sie im

Kunstkammerl

Heimrathhof
Oberlandstr. 23
82335 Aufhausen

www.kunstkammerl.com

Presserückschau

Ateliertage locken zahlreiche Besucher an

Artikel im Münchner Merkur von Andrea Weber, 7. Oktober 2020

Echte Türen, echte Menschen

Artikel in der Süddeutschen Zeitung von Katja Sebald, 2. Oktober 2020

Wahn und Wirklichkeit

Ankündigung im Berger QUH-Blog, 29. September 2020

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